Wissenschaftliche Projekte

Forschen aus der Praxis für die Praxis.
Entsprechend unserer Entwicklung aus dem universitären Umfeld gehört für uns praxisnahe Forschung zum wesentlichen Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über bereits abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte:


Das Forschungsvorhaben SPE – Kurzbeschreibung
Seit Mai 2016 realisiert die CBM basierend auf Vorleistungen der Arbeitsgruppe Geomathematik der Technischen Universität Kaiserslautern im vom BMWi geförderten Forschungsprojekt Satellitengestützte Potenzialverfahren zur geothermischen Exploration – SPE (Projektträger Jülich, FKZ 0324061) ein Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neuartige Konzepte zum Einsatz von Potenzialmethoden zur Ersteinschätzung bei der Planung und Durchführung geothermischer Projekte zu entwickeln. Der Einsatz von Potenzialmethoden ist in folgenden Situationen von Interesse:
• Gebiete mit bergbaubedingten Hohlräumen oder sehr dichter Bebauung, die den Einsatz von reflexionsseismischen Messungen erschweren,
• Regionen über die wenig sonstige Daten zur Verfügung stehen,
• kostengünstige Ersteinschätzung von Aquiferen und (geothermischen) Lagerstätten.
Geothermische Explorationsmethoden schließen ein breites Spektrum geowissenschaftlicher Disziplinen ein: Geologie, Geophysik, Geochemie, Geoingenieurwissenschaften, Geomathematik, usw. Das Forscherteam des Projektes SPE setzt sich deshalb aus Geographen, Geologen, Geomathematikern, Geopyhsikern und Ingenieuren zusammen. Geographen, Geologen, Geophysiker und Ingenieure sind zuständig für die Datenbereitstellung und -aufbereitung und darüber hinaus ist ihre Mitarbeit wesentlich für die geologischen Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Die Geomathematik hat hier die Rolle einer Schlüsseltechnologie und stellt neuartige Methoden zur Datenanalyse bereit.

Flyer SPE

Ansprechpartnerin:
Helga Nutz

nutz@cbm-ac.de


BMBF Optimierte Wertschöpfung polymineralischer Erze wirtschaftsstrategischer Metalle
Deutschland ist, wie auch andere Länder mit geringen eigenen Vorkommen an mineralischen Rohstoffen, auf eine ebenso stabile wie günstige Einfuhr angewiesen. Dies gilt insbesondere bei solchen Rohstoffen, deren Gewinnung auf eine sehr geringe Anzahl von Lieferanten beschränkt ist: den sog. wirtschaftsstrategischen Rohstoffen. Die insbesondere für Produkte der Hochtechnologie benötigten Metalle (z.B. die Seltene Erden Elemente) stehen – außerhalb der derzeitig genutzten Quellen – verbreitet auch in sog. polymineralischen Lagerstätten an. Dabei handelt es sich allerdings um Ressourcen, deren Gewinnung und Aufbereitung derzeit noch schwierig und aufwändig ist. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte Verbundprojekt OptiWim, hat zum Ziel, die Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Metalle aus den genannten Ressourcen zu verbessern, indem es lagerstättenkundlich-mineralogische, gewinnungs- und aufbereitungstechnische Methoden integriert anwendet. Die Nutzung von durch genaue Analytik gesteuerter Gewinnungstechnik sowie sensorgestützter Systeme zur Auftrennung des Rohhaufwerks in die verschiedenen Roherztypen, soll die Anlage besser an kurzfristige Qualitätsschwankungen anpassbar machen und so die Wertschöpfung optimieren.

Projektblatt OptiWim

Ansprechpartner:
Thomas Weyer
Tel. 0241/89 49 98 51
weyer@cbm-ac.de


TIGER_LOGO_klein_4c_Pfade Tiefe Geothermie: Akzeptanz und Kommunikation einer innovativen Technologie (TIGER)

Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Verbundprojekts TIGER ist es, ein Kommunikationskonzept als Baukastensystem für die Tiefe Geothermie zu entwickeln. Dazu wird die Akzeptanz unter Einbezug der technischen Aspekte und der regionalen Besonderheiten ermittelt. Diese Erkenntnisse fließen in das Kommunikationskonzept ein. Es ermöglicht die transparente Kommunikation zwischen Unternehmen, Politik, Behörden und Öffentlichkeit. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (2012-2015) und wird von der CBM GmbH koordiniert. Weitere Verbundpartner inerhalb des Projekts sind das HCIC Human Computer Interaction Center der RWTH Aachen sowie die gec-co Global Engineering & Consulting Company GmbH in Augsburg.

Zur TIGER Projekt-Homepage

Ansprechpartnerin:
Anna Borg
Tel. 06826/51 09 10
borg@cbm-ac.de


PARSAG wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Forschungsprojekt gefördert zur Entwicklung und Verbreitung eines prozessorientierten, partizipativen und systemischen Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements.

Ansprechpartner:
Jörg Wilde
Tel. 0241/89 49 98 51
wilde@cbm-ac.de


Beratung und Schulung vietnamesischer Bergbauunternehmen und Bergwerke im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten “Forschungsverbund Bergbau & Umwelt in Vietnam” im Rahmen der technisch-wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Vietnam.
CBM-RAME-Produktblatt
Erfahren Sie auf der Projekthomepage mehr über RAME …

Ansprechpartner:
Thomas Weyer
Tel. 0241/89 49 98 51
weyer@cbm-ac.de


Pasten-Verfahren zur Reduzierung der Asbestfaser-Emission beim mechanischen Entfernen von asbesthaltigen Anstrichen
In Kooperation mit der RWTH Aachen wurde dieses F&E-Vorhaben durchgeführt, das die Entwicklung eines neuartigen Sanierungsverfahrens zum Entfernen asbest- und PAK-haltiger Oberflächenversiegelungen und Anstriche zum Ziel hatte. Im Rahmen des Projektes wurde ein sicher und einfach handhabbares, kostengünstiges Verfahren entwickelt, das die Mitarbeiter vor einer Gefahrstoffexposition durch alveolengängige Partikel- und Faseremission schützt.

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Trappe
Tel. 06826/51 09 10
weyer@cbm-ac.de